Narkose bei Menschen mit Behinderung

Behinderungen sind für uns kein Hindernis

Bei Menschen mit einer Behinderung ist die Nervosität vor einem ärztlichen oder zahnärztlichen Eingriff oft besonders gross. Indem Eingriffe in der Praxis des behandelnden Arztes oder Zahnarztes durchgeführt werden – und dafür kein Spitalaufenthalt nötig ist –, können Ängste bereits im Vorfeld minimiert werden. 

 

Als erfahrene Anästhesisten mit viel Feingefühl kümmern wir uns kompetent und einfühlsam um Menschen mit einer Behinderung. Wichtig ist, dass die Betreuer oder Eltern im Vorfeld den medizinischen Fragebogen ausfüllen und uns zustellen. Zusätzliche Informationen und medizinische Angaben holen wir direkt beim operierenden Arzt oder Zahnarzt ein. Zudem besprechen wir spätestens am Tag vor dem Eingriff den Umgang mit den angestammten Medikamenten für den Narkosetag. 

 

Am Tag des Eingriffs sollten Patienten mit einer Behinderung von einer vertrauten Bezugsperson oder von einem Elternteil begleitet werden. Bei Bedarf wird dem Patienten vorab ein beruhigendes Medikament verabreicht. Nachdem die Überwachungsgeräte angeschlossen und die Infusion gesetzt sind, wird die Narkose intravenös eingeleitet. 
 
 

Nach dem Eingriff wird der Patient innerhalb von wenigen Minuten erwachen und weitgehend selbstständig zusammen mit der Betreuungsperson den Operationssaal oder Zahnarztstuhl verlassen und etwa 30 Minuten in einem Aufwachzimmer verbringen. 

 

Der Patient muss zwingend von einer erwachsenen Bezugsperson nach Hause oder ins Heim zurückbegleitet werden. Die weitere Betreuung des behinderten Menschen erfolgt dann in gewohnter Weise. Zudem sind wir auch nach der Entlassung für den Patienten, die Betreuer und die Eltern da.

 

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